Mit einer finanziellen Zuwendung von 3.000 Euro unterstützt die gemeinnützige Stiftung Gaggenauer Altenhilfe im laufenden Jahr die Arbeit der Hospizgruppe der Gaggenauer Altenhilfe e.V. Zur symbolischen Übergabe eines Spendenschecks war der Vorsitzende der Stiftung, Andreas Merkel, dieser Tage zu Gast bei einer Zusammenkunft der Gruppe im Helmut-Dahringer-Quartiershaus. Er übergab dabei an die Hospizkoordinatorin und Palliativberaterin Nicole Ludwig symbolisch einen Spendenscheck über den Förderbetrag. Der zur Verfügung gestellte finanzielle Beitrag der Stiftung soll unter anderem für eine fundierte Qualifizierung der ehrenamtlichen tätigen Kräfte der Hospizgruppe verwendet werden.

Merkel berichtete in diesem Zusammenhang über die Arbeit der mittlerweile fast 25 Jahre bestehenden Stiftung. Deren wesentliche Aufgabe sei es, die Altenhilfe und die Hospizarbeit, insbesondere in Gaggenau, zu fördern. Den Gremien der Stiftung „ist es deshalb ein Anliegen, regelmäßig die Arbeit der im Jahr 2000 unter dem Dach des Altenhilfevereins gegründeten Gaggenauer Hospizgruppe zu unterstützen“. Zugleich wolle man das bemerkenswerte Engagement der Gruppe würdigen. Ehrenamtlich und unentgeltlich begleiten die geschulten Mitarbeitenden der Gruppe Menschen in der letzten Lebensphase sowohl in den Einrichtungen der Gaggenauer Altenhilfe als auch in der vertrauten häuslichen Umgebung. Die Entlastung der Angehörigen in dieser letzten Lebensphase ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit. Dem Team der Hospizgruppe ist es dabei stets ein besonderes Anliegen, Bewohnern oder Betreuten und deren Angehörigen auch in schweren Stunden zur Seite zu stehen. Für die Hospizgruppe dankte Nicole Ludwig für die seit Jahren regelmäßig gewährte Zuwendung der Stiftung.

Wie Andreas Merkel weiter erläuterte, handelt es sich bei der Ausschüttung der Stiftung um Erträge, die seitens der Stiftung im Jahr 2025 erwirtschaftet wurden. Die Stiftung wurde im September 2002 vom Altenhilfeverein und der Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim (jetzt: Baden-Baden Gaggenau) ins Leben gerufen. Der Kapitalstock der Stiftung besteht aus Wertpapieren und verschiedenen Immobilien, darunter auch mehrere Wohnungen, die bevorzugt an in Gaggenau tätige Pflegekräfte vermietet werden. Dem Kuratorium der Stiftung, das über die Mittelverwendung entscheidet, gehören neben Oberbürgermeister Michael Pfeiffer, Pfarrer Martin Heringklee für die katholische Kirche, Jutta Walter für die evangelische Kirche, sowie Gina Winkler und Jens Unser an. Die Geschäfte der Stiftung führt ein dreiköpfiger Vorstand, dem neben dem Vorsitzenden Andreas Merkel Gesamtheimleiter Peter Koch als stellvertretender Vorsitzender sowie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, Martin Semmet, angehören.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden an Nicole Ludwig von Sonja Schlenker und Traudl Löffler (Bastelgruppe Ottenau) 300 Euro übergeben.

Bildunterschrift: Aus den Händen von Andreas Merkel als Vertreter der Stiftung Gaggenauer Alten¬hilfe (Mitte) hat die Koordinatorin der Hospizgruppe Gaggenau, Nicole Ludwig, dieser Tage einen Spendenscheck über 3.000 Euro erhalten. Foto: Hospizgruppe Gaggenau